Limpo, der Pinguin ohne Frack

Foto von Fany Fazi 26.06.2016
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Foto von Fany Fazi
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Klein, arm und ohne Frack verabschiedet sich der junge Pinguin Limpo von seinen lieben Eltern und wagt sich in den Norden. Er sucht Antworten auf die einfache Frage: „Warum habe ich keinen Frack wie die anderen?

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“. Mutig und zuversichtlich übersteht er große Abenteuer, lernt klauende Vögel, Robbenpolizisten, adlige Möwen, freche Enten, besserwisserische Walrossärzte und furchterregende große Bären lernen. Er trifft die Kraft der Natur, um am Ende das „Anders- und doch Gleich-Sein“ aller Lebewesen zu entdecken.

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Auf poetische und komödiantische Art und   Weise greift das Stück aktuelle Thematiken unserer multikulturellen Gesellschaft auf: Verlassen der Heimat, Reise und ihre Prüfungen, Beginn einer neuen Lebensphase, Mythos und Demaskierung von Macht, Begegnung mit Not und Tod, Entdeckung von Liebe und Selbstvertrauen sowie Gleichheit aller Menschen/Tiere als Wesen, die fühlen und mitfühlen. Limpo erkennt, dass alle Geschöpfe, Mensch wie Tier, dieselbe Klage erheben, wenn eines von ihnen zu Tode kommt.

Durch Tanz, Schauspiel und Bilder mit viel Körpersprache, Elemente der „Commedia dell’arte“, Musik und Bilder haben wir D’Arzos Geschichte theatralisch umgesetzt, um den Kindern und Erwachsenen seine poetische Sprache sinnlich erfassbar zu machen. Das Theaterstück bietet Kindern und Erwachsenen einen sinnlichen Zugang zur Sprache und ist auch für Kinder, die die deutsche Sprache nicht perfekt beherrschen geeignet.

Regie, Dramaturgie: Laura Conte

Schauspiel: Noemi Fulli, Thomas Schatz, Arianna Schillinger.

Das Projekt ist vom Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg , von der Stadt Tübingen, von der Landesbank B-W, vom „Istituto Italiano di Cultura – Stuttgart“ und von der „Associazione Emilia Romagna- Stuttgart“ gefördert worden.
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